Nextwall

Hamburg, 2007 – Daim, Daddy Cool, Desur, Seak, Tasek

 

Auszug aus Nextwall.de

 

Am 1.April 2007 fiel der Startschuss

Fünf Tage lang wurde die Entstehung des rund 30 Meter langen Graffitis live ins Internet übertragen. Viele kreative Ideen werden bis Ende 2008 folgen. Geplant ist zum Beispiel ein Handy-Guide, der dem Nutzer Einzelheiten des Graffitis erklärt der die “I was here”-Cam, mit der sich der nextwall-Besucher im Internet verewigen kann. Außerdem werden immer wieder neueste Technologien ausprobiert: Von Objekterkennung über RFID bis hin zu Laserbeaming – das Experimentierfeld ist riesig..

 

Eine Wand voller Überraschungen

Wer die nextwall mit dem Handy fotografiert, bekommt zum Bild eine Überraschung dazu. Denn unsere Graffiti-Wand verschickt Gutscheine für Läden aus der Nachbarschaft direkt aufs Fotohandy!Um an einen Gutschein zu kommen, knipst der nextwall-Besucher mit seinem Handy eine der Graffiti-Matroschkas. Das Foto schickt er per MMS an eine Nummer und erhält kurz darauf einen Link zu einer mobilen Website. Dort erfährt er, für welches Geschäft sein Gutschein gilt — inklusive Wegbeschreibung.

 

Die Technik, die hinter alldem steckt, nennt sich Objekterkennung. Dabei werden bereits angelegte Referenzfotos mit den Fotos der nextwall-Besucher verglichen. Vorab definierte Links führen dann zu den entsprechenden mobilen Websites. Diese haben wir bewusst sehr einfach gestaltet; schließlich sollen alle Infos auf jedem Handymodell gut dargestellt werden.
Unterstützt wurden wir bei dem Projekt von Mobile Visions Technologies. Außerdem geht ein dickes Dankeschön an die teilnehmenden Geschäfte Sisterhood, Sneakology und ans Café Panther.

 

Nie waren Fotohandys sinnvoller

Denn auf der nextwall sind Plaketten angebracht, in denen merkwürdige Bildchen zu sehen sind: so genannte QR-Codes, die, wenn sie mit einem Handy fotografiert werden, zusätzliche Wand-Features auf dem Mobiltelefon frei schalten.”QR-Codes” (Quick Response Codes) sind die zweidimensionale Weiterentwicklung der bekannten Strichcodes, die man auf so gut wie jeder Verpackung findet. Allerdings können sie ein Vielfaches an Informationen in visuell codierter Form beinhalten, z.B. Texte, Website-Adressen und sogar Bilder. Mit einer entsprechenden Interpretationssoftware, dem “Reader” auf dem Handy, werden die Informationen in Text, URLs oder Bilder zurückgewandelt. Der Vorgang des Auslesens wird “Mobile Tagging” genannt.

 

Die Wallpaper

Die mysteriösen Matroschkas Mätel, James Lemon, Mia, Frankenstein, Gott und Mr. Azien können als Hintergründe fürs Handy heruntergeladen werden.

 

Die Pinnwand

Hier können sich die Besucher digital an der Wand verewigen und ihren Gruß für alle anderen sichtbar machen. Einfach Namen und Nachricht eintippen und allen zeigen, dass man hier war!

 

Die Videos

Wie ist dieses Motiv entstanden? Wer sind die Künstler? Wie haben sie es gemacht? In den nextwall Handy-Videos kommen die Macher zu Wort und erklären ausführlich, was es womit auf sich hat. Für das reibungslose Video-Streaming zeichnet die nacamar GmbH verantwortlich.

 

Nextwall

 

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Matroschka Sketch

 

Matroschka Collection colour

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